Fötus drehen mit Moxa
- max5211
- 7. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Wenn sich das Baby in den letzten Schwangerschaftswochen in der Beckenendlage (Steißlage) befindet, beschreibt Giovanni Maciocia eine sanfte und traditionelle TCM-Methode, um das Kind zur Drehung in die richtige Kopflage zu bewegen.
Der Akupunkturpunkt: Behandelt wird der Punkt Blase 67 (Zhi Yin). Er liegt am äußeren Nagelwinkel des kleinen Zehs und hat eine starke energetische Verbindung zur Gebärmutter.
Die Anwendung: Der Punkt wird berührungslos mit einer glimmenden Moxa-Zigarre aus Beifußkraut erwärmt, bis eine angenehme, deutliche Wärme entsteht.
Dauer und Rhythmus: Die Erwärmung erfolgt für 15 bis 20 Minuten, und zwar 1- bis 2-mal täglich über einen Zeitraum von 7 bis 10 Tagen. Sobald sich das Kind gedreht hat, wird sofort aufgehört.
Der beste Zeitpunkt: Das optimale Zeitfenster liegt zwischen der 32. und 34. Schwangerschaftswoche. In dieser Phase hat das Kind noch genug Platz im Mutterleib für die Drehung.
Die Wirkung: Die gezielte Wärme regt die Durchblutung und die Gebärmuttermuskulatur sanft an. Dies stimuliert die Eigenbewegung des Babys und motiviert es, sich von selbst mit dem Kopf nach unten zu drehen.
Hinweis: Diese Behandlung ist sicher und schmerzfrei, sollte jedoch vorab immer mit der Hebamme oder dem Frauenarzt abgesprochen werden, um Kontraindikationen (wie Mehrlingsschwangerschaften) auszuschließen.
Kommentare